Die Natur ist das Thema dieser Ausstellung. Die Künstler haben sich mit ihren ganz eigenen Vorstellungen der Flora und Fauna auseinandergesetzt. Der Formenreichtum der Natur wird auf verschiedenen Ebenen künstlerisch interpretiert, in Malerei und Skulptur, in Verfremdungen oder realistischer Manier. Auch flüchtige Naturphänomene wie Licht, Nebel, Bewegungen finden Raum im Versuch unser aller Lebensraum in seiner Wandlungsfähigkeit, Formenfülle und Empfindlichkeit künstlerisch festzuhalten.


Edelgard Hildebrand, geboren in Zittau, wuchs in Rheinhessen auf. Seit frühester Jugend an bestand schon ein intensives Interesse an der Malerei, wobei die Bilder alter Meister sie stark inspirierten und als Vorbild dienten. Ihre Aquarell- und Acrylmalerei wurde durch regelmäsige Seminare und Kurse bei namhaften Künstlern weiter perfektionier. Als sie 1974 ihren Wohnsitz nach Schleswig-Holstein, direkt an die Nordseeküste, verlegte, fand Edelgard Hildebrand ihre malerischen Themen und die Liebe zur nordischen Landschaft am Meer.

Seit 1988 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in ihrem Atelier in Maintal bei Frankfurt. Aber Entwicklung kennt keinen Stillstand. Mit fantasievollen gegenständlichen Motiven, bis hin zum Abstrakten entwickelte sich Ihr Malstil weiter.


Wolfgang Kissel, geboren 1949 in Beselich hat seit 1975 an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. 1982 Gründung eines Kunst- und Buchverlages mit Druckerei und seit 2010 Dozent für Malerei an verschiedenen Malschulen
Die Bilder von Wolfgang Kissel bewegen sich trotz Verwendung abstrakter Elemente im Bereich des Realismus. Nicht das Motiv ist für ihn ausschlaggebend, sondern seine Motivation dahinter. Seine Bilder sind Momentaufnahmen, die ihn berühren – aus welchem Grund auch immer.

Die Wahrnehmung der Natur in ihren Nuancen, die Bedeutung des Lichts, dem damit verbundenen Hell und Dunkel, dem Farbklang und der Atmosphäre, wie auch der sinnlichen Präsenz der Dinge und deren formales und farbliches Zusammenspiel gilt seine Aufmerksamkeit.


Im Mittelpunkt der Arbeit von Elke Lisken steht die figurative keramische Skulptur, aus grob schamottiertem Westerwälder Ton gebaut. Die Oberfläche mit Porzellanengobe und Oxyden bemalt. Im experimentellen Rakubrand entstehen die unterschiedlichsten Farbschattierungen auf den Oberflächen der Objekte.

Geboren in Mengerskirchen im Westerwald. In der Baukeramik erlernte sie die keramischen Grundkentnnisse. Auf der Suche nach der Einheit zwischen Beruf, Familie und Lebensinhalt legte sie 1980 den Grundstein ihrer Werkstatt in Mengerskirchen.
1980 Aufnahme der Tätigkeit als Dozentin und freischaffende Künstlerin.
1994 Akademie für Kunst und Kultur in Weickertshofen – Studienfach keramische Gestaltung. 1999 – 2003 Aufenthalte in Mittel- und Südamerika zum Studium von Techniken und Gestaltung der Inkas, Majas und Azteken.

14.03. - 26.03.2020

Edelgard Hildebrand –-Wolfgang Kissel – Elke Lisken: … ALLES NATUR …

Rosenhang Museum

Ahäuser Weg 8-10
35781 Weilburg