Die Schau rückt bedeutende Künstlerinnen und Künstler in den Fokus, die neben der bildenden Kunst auch Musik machen. Dabei wird auch ausschließlich Musik„ausgestellt“: Großformatig projizierte Videos von Konzert- und Studioauftritten sowie Performances vermitteln das Gefühl, live dabei zu sein.

Die Ausstellung spannt einen Bogen vom frühen 20. Jh. bis heute. Beginnend mit Duchamp und den Futuristen über Yves Klein und die Fluxuskünstlerinnen und - künstler sowie Nam June Paik und Yoko Ono führt sie zu zentralen Figuren der 1960er- und 70er-Jahre wie A. R. Penck, Hanne Darboven oder Hermann Nitsch. Vertreter des Proto-Punk wie Captain Beefheart und Alan Vega sind Vorläufer der zahlreichen Künstlerbands der 80er-Jahre, in denen unter anderem Albert Oehlen, oder Pipilotti Rist gespielt haben. Die stilistisch heterogenere Szene seit den 1990er- Jahren ist unter anderem durch Carsten Nicolai oder Emily Sundblad vertreten. Die Ausstellung wurde konzipiert vom mumok Wien in Zusammenarbeit mit der Bundeskunsthalle.