In der Kunstvereins-Ausstellungsreihe „Open up – Kunst, Technologie, Innovation“ ist dieses Mal der 1964 in Roermond/NL geborene Nol Hennissen zu Gast. Der in Berlin und Freiburg lebende Künstler hatte diverse Lehraufträge im Ruhrgebiet, seit 2019 ist er an der PH Freiburg.
Für seine Installation „Schüttung“ verwendet Nol Hennissen Getreidekörner, ein Schüttgut, das bei der Lagerung nicht gesondert verpackt, sondern frei beweglich ist. Das Material wird im Kunstraum in zweierlei Bewegung präsentiert: in einem Video rhythmisch tänzelnd, angetrieben durch einen Rütteltisch, daneben in rieselndem Fluss in einer Anordnung angestochener Getreidesäcke. Nach Ausstellungsende erhält der Ziegenmichelhof die Getreidekörner zur Fütterung.