In seinen vielschichtigen, forschungsbasierten Arbeiten untersucht Simon Denny (*1982 in Auckland, Neuseeland) wie tiefgreifend sich die Erfahrung und Wahrnehmung von Kultur durch die Rekonfiguration von Technologie und Politik verändert. In der Bel Etage des K21 präsentiert der Künstler eine Gruppe von neuen, in Europa bislang nicht gezeigten Werken. Seine Skulpturen, Wandarbeiten und immersiven Installationen entlarven die politischen und sozialen Konsequenzen des Aufkommens der Datenökonomie, die Transformation und Rekonfiguration von „Arbeit“ und die Wechselwirkung der Menschheit mit nichtmenschlichen Lebensformen und dem Planeten, häufig in Form von „Ressourcen“.

Simon Denny studierte an der Elam School of Fine Arts, University of Auckland (2001–05) sowie an der Städelschule in Frankfurt/Main (2007–09). Seine Arbeiten wurden in internationalen Ausstellungen präsentiert, u.a. im MoMA PS1, New York (2015) und auf der 56. Biennale in Venedig. Der Künstler ist Professor für Zeitbezogene Medien an der HFBK Hamburg. Er lebt und arbeitet in Berlin.