Arbeiten von Sigrun Drapatz/Tanja Lenuweit, Ina Geißler, Eva Kietzmann Thomas Kilpper, Ulrike Kuschel, Fabian Lippert, REINIGUNGSGESELLSCHAFT, Hartmut Staake, Daniele Tognozzi, Ina Wudtke

Die künstlerischen Positionen der Ausstellung bewegen sich zwischen Bestandsaufnahme, Analysen der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte und möglichen Zukunftsszenarien des öffentlichen und privaten Raumes, oft im direkten Bezug zum Siedlungsgebiet im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf, das als größte zusammenhängende Einzelhaussiedlung Deutschlands gilt. Seit Beginn der Industrialisierung und der damit einhergehenden Urbanisierung stellt sich die Frage nach der Verteilung von Lebens- und Nutzungsräumen in der Stadt. Stadtrandsiedlungen bildeten ursprünglich eine Alternative zu den katastrophalen Lebensbedingungen der Metropolen vor allem für die unteren Bevölkerungsschichten. Sie ermöglichten ein Entkommen aus der Enge der Innenstädte und gesundes Wohnen am Stadtrand. Die Gärten dienten als Anbaufläche, sie waren Hilfe zur Selbsthilfe und zugleich Ausgleich und Ergänzung zur Arbeit in der Stadt. Inzwischen ist der Boden zum spekulativen Kapital geworden, die Folge sind explodierende Bodenpreise. Ausbau und Verdichtung der Einzelhaussiedlung gilt heute als sichere Kapitalanlage. 

Die Künstlerinnen und Künstler nutzen unterschiedliche Medien und Formate, um sich mit Nutzungsszenarien und -strategien von öffentlichem und privatem Raum, gegenwärtig und zukünftig, auseinanderzusetzen. Vor dem Hintergrund einer rasant wachsenden Stadt, der Auswirkungen des Klimawandels, auch im Hinblick auf die Rolle von Stadtrandsiedlungen sowie wachsender sozialökonomischer Ungerechtigkeit stellt sich immer eindringlicher die Frage nach Bodeneigentum bezogen auf das Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen des Einzelnen und denen der Gemeinschaft. Realisiert sich die Autonomie von Einzelnen tatsächlich durch (Wohn-) Eigentum? Welche Modelle für eine lebenswerte Stadt in diesem Spannungsfeld sind denkbar? 


Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:

Sigrun Drapatz und Tanja Lenuweit: „Die Scholle im Häusermeer – zum Wesen vorstädtischer Kleinsiedlungen“
Eine Untersuchung zur Entstehung von Stadtrandsiedlungen für Erwerbslose zu Beginn der 1930er Jahre. Die Spurensuche der Künstlerinnen im Bezirk Marzahn- Hellersdorf führt zu fünf Siedlungen, die zwischen 1932 und 1934 entstanden sind. Sie kartieren die Siedlungen im Häusermeer, umkreisen das historische Setting, folgen ihrer Entstehung anhand historischer Dokumente und sammeln die Geschichten und Erinnerungen der Bewohner*Innen.

Sigrun Drapatz (*1963), lebt und arbeitet in Berlin und Kiel. Nach Abschluss ihres Studiums an der Universität der Künste, Berlin, 1998, arbeitet sie als freischaffende bildende Künstlerin und nimmt an Projekten und Ausstellungen im In- und Ausland teil. Gemeinsam mit Tanja Lenuweit forscht sie zum Wesen des Kleingartens.
Tanja Lenuweit ist Kulturwissenschaftlerin und arbeitet im Bereich der historisch-politischen Bildung. Sie beschäftigt sich u.a. mit den Themen Migration und Erinnerungskultur. Mit Sigrun Drapatz kuratiert sie 2020 Block 57, ein offenes Archiv zu Leben und Arbeit in Berlin-Kreuzberg, das sich mit einer sich verändernden urbanen Nachbarschaft, geprägt von äußeren und inneren Einflüssen, beschäftigt.


Ina Geißler: „Gated Unities“
Malereiserie (30 teilig) mit Cut Out und 6 Körperzäune aus schwarzem Schaumstoff

Die gemalte Portraitserie „Gated Unities“ skizziert die Vielfalt an Motivationen, ein eigenes Haus zu besitzen – Finanzielle Freiheit, Unabhängigkeit von der Gunst eines Vermieters, Selbstbestimmung durch alternative Lebensformen oder kreative Selbstverwirklichung stehen reinem Besitzdenken, Prestige und Überbetonung von Sicherheits- und Unabhängigkeitsbestrebungen gegenüber.

Ina Geißler hat in Biesdorf eine Serie individuell gestalteter Gartenzäune fotografiert. Aus diesen Motiven hat sie Körperzäune entwickelt und sie fiktiven Eigentümer*innen zugeordnet. Es werden verschiedene Bezüge zwischen Privatheit und Öffentlichkeit Ausdruck verliehen. Außerdem können aus Schaumstoffen ausgeschnittene Zäune von den Besucher*innen anprobiert werden. Sie bieten die Möglichkeit, das „Leben hinter dem Gartenzaun“ körperlich nachzuvollziehen.

Ina Geißler, geboren 1970, lebt und arbeitet in Berlin. 2011 realisierte sie zusammen mit dem Architekten Fabian Lippert die permanente Klanginstallation Unterton am Martin-Gropius-Bau, Berlin. Seither wendet sie sich vermehrt neben ihren großformatigen Malereien und Cut-Outs interdisziplinären Projekten für den öffentlichen Innen- und Außenraum zu.
Ina Geißler beschäftigt sich mit real räumlichen sowie sozialpsychologischen Faktoren, welche den Austausch zwischen Privatheit und Öffentlichkeit prägen.


Eva Kietzmann: “Comm unity” Videoinstallation, 2020
In ihrer aktuellen Videoinstallation setzt sich Eva Kietzmann mit der Konstruktion von öffentlichem Raum in einer deutschen Einfamilienhaussiedlung auseinander. Sie führt das Publikum mit der Kamera durch den Wohnort und lädt zum Studium seiner Anordnung und seiner Architektur ein. Gleichzeitig bleibt die Beobachter*in nicht unbeobachtet. Die Künstlerin greift in diesem Video ein reales Erlebnis in Biesdorf auf und überträgt dieses auf den Ort, in dem sie selbst aufgewachsen ist.

Eva Kietzmann setzt sich in ihrer künstlerischen Arbeit seit vielen Jahren mit Privatisierung von Stadtraum und den damit verbundenen ästhetischen und sozialen Auswirkungen auseinander. Dabei geht es ihr auch immer wieder um eine Reflexion der Konstruktion von öffentlichem Raum und den darin produzierten Machtverhältnissen.

Eva Kietzmann, (*1977), nutzt unterschiedliche Medien und Formate wie Video, Installation, Zeichnungen für ihre Arbeiten. Sie studierte Audiovisuelle Medien, Künstlerische Arbeit im Öffentlichen Raum und Informationswissenschaften in Offenbach und Berlin. Von 2009 bis 2016 arbeitete Sie mit Petra Kübert als Duo zur Inszenierung von öffentlichen Räumen und Imageproduktion von Stadt. Regelmäßige nimmt sie an Ausstellungen im In- und Ausland teil und erhielt verschiedene Stipendien.


Thomas Kilpper: „Kommune B(iesdorf)“ Holzschnitt in Multiplex Birke, Druckfarbe, 2020

Thomas Kilpper versammelt in seinem Holzschnitt Kommune B(iesdorf) unterschiedlichste Protagonist*innen revolutionärer bzw. alternativer Lebens- und Arbeitsformen aus den letzten 200 Jahren. Emanzipatorische Bewegungen und Ideen prallen immer wieder auf verknöcherte Strukturen der Gesellschaft. Experimente, um Lebensformen zu verändern, werden zurückgeworfen, scheitern oder bleiben minoritär. Und dennoch: Veränderung findet permanent statt. So wie wir heute leben, wird es nicht bleiben: Der gesellschaftliche Entwicklungsprozess wird weitergehen.
Bei den von Kilpper verwendeten Birkenholz-Platten, handelt es sich um recyceltes Material aus seiner Bodenarbeit Spuren des Krieges für die Ausstellung VERMISST Der Turm der blauen Pferde, die im Frühjahr 2017 in der Münchner Pinakothek der Moderne stattfand und die das verschollene, einstmals als „entartet” stigmatisierte Gemälde von Franz Marc thematisierte. Kilpper hat einen modernen 60 Tonnen schweren Leopard II-Panzer der Bundeswehr über das Holz fahren lassen, sodass sich dessen Kettenmuster darin einprägte, was mit kriegsverherrlichenden Zitaten aus Feldbriefen von Marc kontrastiert ist. Für Kommune B(iesdorf) hat Kilpper die Platten umgedreht und neu bearbeitet, die Rückseite wird jedoch als Fragment sichtbar und in die neue Arbeit miteinbezogen.

Thomas Kilpper,(*1956), ist Künstler und lebt seit 2003 in Berlin. Er wird vertreten von der Galerie Nagel Draxler. Seine Werke finden sich in öffentlichen Sammlungen in London, Frankfurt/M., Oslo und Nürnberg. Seit 2014 ist er Professor für Kunst an der Universität in Bergen, Norwegen. Gemeinsam mit Ina Wudtke betreibt er after the butcher, einen Ausstellungsraum in Berlin für zeitgenössische Kunst und soziale Fragen.


Ulrike Kuschel: „Ein Haus wird gebaut in Biesdorf-Süd“ 2 Kanal Video, 6:35 min, 2020

Die Schwester der Künstlerin und ihr Ehemann haben einen Kilometer südlich vom Schloss Biesdorf ein Grundstück erworben, um dort in zweiter Reihe ein Haus zu bauen. Das Grundstück grenzt unmittelbar an das Grundstück der Eltern der Künstlerin an, die dort vor 25 Jahren auch ein Haus gebaut haben. Im ersten Video werden Ausschnitte aus Gesprächen am Kaffeetisch und Interviews mit den Beteiligten mit Fotografien des Bauprojektes zusammengeschnitten. Neben bautechnischen Details kommen auch mit der Verschuldung zusammenhängende Sorgen zur Sprache. Die Beschreibung eines selbstgezeichneten Grundrisses durch die 6jährige Tochter macht deutlich, wie sehr auch die Kinder in den Bauprozess involviert sind. Das zweite Video zeigt im Zeitraffer die Veränderungen auf dem Grundstück seit Herbst 2019.

Ulrike Kuschel, geb. 1972 in Berlin, hat bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin
studiert. Kontext-bezogene Recherchen und ein konzeptueller Ansatz sind kennzeichnend für ihre künstlerische Arbeitsweise, die verschiedene Medien umfasst. Sie erhielt mehrere Stipendien, u.a. ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung (2014), Stipendium der Villa Massimo in Rom (2010), Stipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn (2007), Stipendium der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung u. Kultur, Berlin (2006) und gewann 2006 den GASAG-Kunstpreis. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.


Fabian Lippert„biesdorf city limits“ Städtebauliche Modelle, 2020

Biesdorf ist Teil eines der größten zusammenhängenden Einfamilienhaus-areale in Europa. Die Einwohnerdichte ist sehr gering. Biesdorf und Umgebung sind zwar grün, jedoch sind die Straßen zumeist menschenleer. Hier wird ausschließlich „gewohnt“. Der öffentliche Raum wirkt unbelebt. Es fehlen: Gastronomie, Nahversorgung, Gewerbe, eine lebendige Nutzungsmischung. Das Auto ist Verkehrsmittel Nummer Eins.

In der Ausstellung werden verschiedene städtebauliche Modelle von Verdichtungen gegenübergestellt. Dabei werden geltende Normen spielerisch überwunden.
Mehr Dichte kann zu mehr Durchmischung und Lebendigkeit beitragen, von der die Anwohner als auch die gesamte Stadtgesellschaft profitieren.

Fabian Lippert (*1972), lebt und arbeitet in Berlin. Er schloss sein Studium der Architektur 1999 an der Hochschule der Künste in Berlin ab und arbeitet seit 2002 als freiberuflicher Architekt. 2009 gründete er mit Sandra Kavelly zusammen das Architekturbüro LKA-Berlin. Zusammen mit Ina Geißler gewann er 2011 mit der Klanginstallation Unterton den 1. Preis beim Wettbewerb Kunst am Bau des Martin-Gropius-Baus. Es entstehen weitere gemeinsame Arbeiten. Seine Projekte umfassen die Bereiche Architektur, Kunst am Bau und Möbelentwurf. 


REINIGUNGSGESELLSCHAFT: „Be One!“ Performative Ampelphasenmessungen Multimediale Installation, 2020

Die Projektgruppe REINIGUNGSGESELLSCHAFT nimmt eine performative Zeitmessung von Ampelphasen an der stark befahrenen B1 vor. Die B1 ist eine wichtige Verkehrsader, die das Zentrum Berlins mit den östlichen Stadtteilen verbindet. Laut BUND zählt in Biesdorf vor allem die Überquerung der B1 / B5 Alt Biesdorf zu den fußgängerfeindlichsten Orten in Berlin. Die Verkehrsachse ist von einem hohen Pendleraufkommen geprägt. Gleichzeitig zerschneidet die B1 das alte Zentrum Biesdorfs und isoliert die Ortsteile beiderseits der Straße voneinander.

Mit dem Projekt wirft REINIGUNGSGESELLSCHAFT die Frage auf, wie Städte und Verkehr der Zukunft aussehen werden. Werden wir dem motorisierten Verkehr weiterhin das hohe Maß an öffentlichem Raum und öffentlicher Zeit zur Verfügung stellen können? Was wäre, wenn sich Biesdorf als Modellprojekt entschließen würde, jedes Jahr 5 Sekunden der Signalzeit (Ampelzeit?) des Straßenverkehrs auf der B1 abzuziehen und zu den Fußgängerzeiten hinzu zu addieren? Wird sich in 5 Jahren das Verhältnis Fußgänger- und Straßenverkehr möglicherweise umgekehrt haben? Eine Antwort auf diese Frage wird es im Jahr 2025 geben, wenn Biesdorf seinen 650. Geburtstag feiert. Dann wird die Performance wiederholt und es wird ablesbar, ob und wie sich Mobilitätskonzepte im öffentlichen Verkehr bis dahin entwickelt haben. In der Ausstellung werden die Ergebnisse der Performance als Video und Fotoserie präsentiert.

Die Projektgruppe REINIGUNGSGESELLSCHAFT besteht aus den bildenden Künstlern Martin Keil (*1968) und Henrik Mayer (*1971). Beide studierten an der HfBK Dresden, leben und arbeiten in Berlin. Die Projekte der RG sind partizipativ und beziehen sich auf den öffentlichen Raum. Dabei hat zeitgenössische Kunst die Rolle, gesellschaftliches Leben zu reflektieren und zu Veränderungen beizutragen.


Hartmut Staake: „Schönes Wochenende“, 1981 Öl auf Leinwand Leihgabe des Kunstarchivs Beeskow


Daniele Tognozzi: „Was zu wünschen übrig lässt“, 2018 „Fahne“, 2020
Installationen

In welchem Verhältnis steht Kunst- und Kulturproduktion zu der Komplexität kaum sichtbarer Eigentumsstrukturen, die unseren Stadtraum prägen? Warum ist es heute wichtig, in einer Zeit der übermäßigen Finanzialisierung von Boden und Wohnen, auch das Alltagsleben diesbezüglich künstlerisch zu reflektieren?

Daniele Tognozzi greift diese Fragen mit zwei Installationen auf, die das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit den Geschäften und Entstehungsgeschichten von einigen Immobilienunternehmen, die rund um das Schloss Biesdorf bzw. den Elsterwerdaer Platz tätig sind.

Die erste Installation besteht aus einer Fahne, die Fahne der schwedischen Familie Johnson, die entlang des gepflasterten Auffahrt des Schlosses gehisst wurde. Aus dem Geschäft der Familie ist das Immobilienentwicklungsunternehmen NCC AB, heute Bonava, entstanden, das 2016 325 Eigentumswohnungen, die sogenannten Biesdorfer Stadtgärten, vor dem Schlosspark gebaut hat.

Im Innenbereich des Schlosses stellt der Künstler außerdem einen Gravitationstrichter aus. Sobald eine Münze ins dunkle Loch in der Mitte hineinfällt, aktiviert sie einen Lautsprecher, der das Objekt in ein Sprachrohr verwandelt.

Daniele Tognozzi (IT/DE), geboren in Bergamo, ist bildender Künstler und Autor. Er studierte freie Kunst an der Accademia di Belle Arti di Bologna und erhielt 2018 seinen MA in Raumstrategien an der Kunsthochschule Weißensee. Er engagiert sich u.a. in "Kunstblock & Beyond", einem Zusammenschluss von Kunst- und Kulturschaffenden, die als Teil des Berliner 'Mietenwahnsinn- Bündnis' im Kampf gegen Gentrifizierung und Immobilienspekulation tätig sind. Als Teil von "Kollektiv Quotidien” ist er außerdem Herausgeber und Co-Autor des Buches "Lefebvre for Activists", das 2020 bei ADOCS Hamburg erschienen ist.


Ina Wudtke: „Anger“ & „Ein Schloss für Berlin“ (Teil I+II) Installation, 2020

Ina Wudtke greift in ihrer Textilarbeit die Bodenfrage auf und zitiert die Form des Biesdorfer „Anger“. "Anger" bzw. „Allmende“ (im Englischen "Commons") bezeichnete den gemeinschaftlich als Wäsche-, Weide- oder Garten- genutzten Dorfplatz dessen Erträge man teilte. Zeitgenössische Stadtaktivist*innen übertragen das Bild der mittelalterlichen Commons auf die Gegenwart indem sie Boden, Wasser und Luft als kostbarste Ressourcen ansehen und sie wieder in Gemeinschaftseigentum überführen wollen.

Ina Wudtke, geboren 1968, gab von 1992 bis 2004 das queer-feministische Künstler*innenmagazin NEID heraus. Ihre häufig recherchebasierte Arbeit hinterfragt hegemoniale politisch-gesellschaftliche Diskurse und verstärkt Gegendiskurse zu Themenfeldern wie Gender, Arbeit und Stadt.

city Eva Kietzmann #190712F © Eva Kietzmann
23.08.2020 - 30.01.2021

City (un)limited. Der Traum vom eigenen Haus

Schloss Biesdorf

Alt-Biesdorf 55
12683 Berlin