Die retrospektive Ausstellung zu Jobst Tilmann (*1949) mit über 150 Werken gibt Einblick in ein spannendes Œuvre, in dem Stabilität und Vitalität in einem immer neuen und anregenden Dialog erscheinen. 
Jobst Tilmann entwickelt seine konzeptuellen aber gleichzeitig sinnlichen Bildstrukturen aus Abläufen, in denen Kontrolle und Abweichung sowie Chaos und Ordnung entscheidende Faktoren bilden. Aus malerischen Evolutionsprozessen entstehen seit 2011 auch dreidimensionale Formschnitte und als plastische Objekte. Die Ausstellung, die nach drei Tagen Anfang März geschlossen wurde, findet nun bis zum 08. November ihre Wiedereröffnung.

Zur Ausstellung ist ein umfangreiches Katalogbuch erschienen.