Malerei besteht aus Farbe. Auch Winston Roeth (*1945, Chicago) trägt Farbe auf - flächig, monochrom. Die Malerei von Roeth gleicht einer Untersuchung der Farbe: Farbton, Farbraum, Farbauftrag, dazu die Oberflächenbeschaffenheit des Trägermaterials ergeben immer neue Varianten. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Licht - als Schillern in der Bewegung des Auges, des Betrachters, vor allem aber in den Arbeiten selbst. Nicht zufällig erinnern viele seiner Titel an helles Sonnenlicht, dunkle Nacht oder alle erdenklichen Zwischentöne. Winston Roeth speichert Lichtstimmungen in seiner Malerei wie Momentaufnahmen. Die Ausstellung "Speed of Light" lässt uns eintauchen in das besondere Licht jeder Stunde.