Arbeiten in der Stadt, arbeiten an der Stadt und arbeiten mit der Stadt“ – Für Erik Sturm (*?1982 in Rudolstadt) sind die Realitäten im städtischen Raum der Ausgangspunkt für seine künstlerische Auseinandersetzung. Die Energie, Zeit und Spuren unserer – sich im Umbruch befindenden – Gesellschaft stehen dabei im Fokus seiner neuzeitarchäologischen Arbeitsweise. 
In seiner Einzelausstellung im Neuen Kunstverein Gießen widmet sich der Künstler dem Thema Staub. Dabei ist die Auseinandersetzung mindestens so vielfältig wie das Material selbst. Staub ist für Erik Sturm ein konstanter Fundus von Ideen. Staub ist alltägliches Material, unbrauchbarer Rückstand, alles, was irgendwann einmal klein gerieben wurde, Sammelbegriff für die feinsten Partikel unserer Umwelt, ein Index von Zeit, urbaner Umweltmüll, so klein, dass er fast unsichtbar ist und doch allgegenwärtig.
Aus verschiedenen Perspektiven nähert sich Erik Sturm der vielseitigen Materie Staub und greift damit ein Phänomen heraus, das viel über unsere Jetzt-Zeit zu erzählen vermag. Im Neuen Kunstverein Gießen ist eine konzentrierte Zusammenschau der seit 2012 entstandenen Arbeiten zum Thema Staub zu sehen.
Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Edition.


Öffnungszeiten:
Samstag: 14:00 - 17:00 Uhr 

Weitere Informationen direkt unter: kunstverein-giessen.de

Neckartorschwarz Tube in Schachtel Erik Sturm 2014
10.10. - 21.11.2020

Erik Sturm: Urmaterie

Neuer Kunstverein Gießen

Ecke Licher Str. /Nahrungsberg
35394 Gießen