Ausstellungen und Aktivitäten

17. 01. – 01.03.2020 
Die Ordnung der Dinge. Vom Graph zum System
Gruppenausstellung im Rahmen der ENTERVENTIONALE#2020
Fabrik 45, Hochstadenring 45, 53119 Bonn
Öffnungszeiten: Mi-Do, 16 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr
Finissage: 28. Februar, 19.30 Uhr

ANETT FRONTZEK, Samuel Beckett, ANTHONY DIPAOLA, Joseph Beuys, NORA SCHATTAUER, Alighiero e Boetti, LILAH FOWLER, Brian O'Doherty, ESTEBAN SÁNCHEZ, Hilla und Bernd Becher, IVO RINGE, EUGEN GOMRINGER, Hanne Darboven, KLAUS FRITZE, Olaf Nicolai, HEATHER SHEEHAN, Sigmar Polke, JULIEN PRÉVIEUX, Gert und Uwe Tobias, ILKA HELMIG, J.H.L. Flögel, u.a.m.

Mit Leihgaben von BASA-Museum, Mineralogische Sammlung, Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien, Ägyptisches Museum, Anatomische Sammlung, Paul-Clemen-Museum, Artothek des Bonner Kunstvereins, Stadtarchiv Ahrensburg

Die Ordnung der Dinge. Vom Graph zum System ist ein Beitrag zur ENTERVENTIONALE#2020 |14. Januar-01.März 
Ein interdisziplinärer Ausstellungsparcours vom Bonner Norden bis zur Museumsmeile, organisiert von den Museumsstudien Bonn

www.enterventionale.com
www.facebook.com/Enterventionalecom
www.instagram.com/enterventionale_bonn


30.11.2019 – 14.06.2020
Anett Frontzek • Abstraktionen geographischer Realität
Galerie Hoffmann
Görbelheimer Mühle 1, 61169 Friedberg
https://www.galeriehoffmann.de/index.html

Anett Frontzeks „Abstraktion geographischer Realität“ trifft in der Galerie Hoffmann im Hessischen Friedberg auf Heijo Hangens „Choreografie der Module“.

Die farbigen Quadrate und Winkel Heijo Hangens stehen den schwarzweißen Graphitflächen mit organisch anmutender Linienführung von Anett Frontzek gegenüber. Kräftige Farbflächen begegnen zarten, dünnen, sich dreidimensional aus dem Papier erhebenden Linien.
In den, für die Ausstellung ausgewählten Zeichnungen und Papierschnitten untersucht Anett Frontzek geographische und geologische Strukturen und entführt den Betrachter in die Tiefen der Ostsee und auf die Höhen der Schweizer Berge, indem sie mit akribischem Strich  und dunklen Graphitflächen oder präzise geführtem Skalpell kartographische Strukturen freilegt und bearbeitet.

Der im Juli 2019 verstorbene Künstler Heijo Hangen arbeitete seit den 60-er Jahren in seinen Bildern, Bildmontagen, Skulpturen und in vielen Grafikmappen mit einer Grundform. Einem, aus dem Quadrat durch diagonale Teilungen entwickeltem Modul. Ihn reizte das Bauen mit diesen Modulen. Das spielerische Drehen, Versetzen, Klappen und Zusammenführen zu größeren Einheiten. Als Konstrukteur erschuf er neue Möglichkeiten, als Maler überraschte er mit dem großen, oft unerwarteten Reichtum seiner Farben.

Öffnungszeiten
Di–Do, 11–16 Uhr und Sa+So, 14–19 Uhr
Mit der Bitte um telefonische Vereinbarung
Telefon +49 (0) 6031 2443
www.galeriehoffmann.de


08.12.2019 – 26.01.2020
Munchs Gäste
Edvard-Munch-Haus Warnemünde e.V.
Am Strom 53, 18119 Warnemünde
http://www.edvard-munch-haus.de/de/veranstaltungen

KünstlerInnengespräch am Samstag, dem  25.01.2020 um 15 Uhr
Gunnar Borbe im Gespräch mit den, in Mecklenburg ansässigen KünstlerInnen:
Juliane Laitzsch, Matthias Moseke, Schaum, Petra Seeger und Tanja Zimmermann

„Ich habe einen ruhigen Ort an der See gefunden, um mich zu regenerieren ...“ schrieb Edvard Munch an seinen schwedischen Sammler und Freund Ernest Thiel im Frühsommer 1907 aus Warnemünde.

Der Maler war der berühmteste internationale Sommergast, dessen Eindrücke und Dialoge mit der Landschaft und den Menschen noch heute in seinen Warnemünder Zeichnungen, Fotografien und Gemälden lebendig werden.

Die Ausstellung „Munchs Gäste“ stellt Künstlerinnen und Künstler vor, die sich als Mitglieder für das Edvard-Munch-Haus Warnemünde engagieren, sowie Künstlerinnen und Künstler, die von den GaleristInnen und KuratorInnen unter den Mitgliedern des Edvard-Munch-Haus e.V. für diese Ausstellung eingeladen wurden.

Mit Arbeiten von:
Gunnar Borbe, Maria Eichhorn, Anett Frontzek, Ruth Gilbender, Robert Kraiss, Juliane Laitzsch, Maix Maier, Matthias Mosere, Max Pechstein, Schaum, Petra Seeger, Tanja Zimmermann

Im Gegensatz etwa zu Fischland oder Hiddensee existiert in Warnemünde keine Tradition von Kunstschaffenden als Sommergäste. Trotz Edvard Munchs prominentem Besuch im Jahr 1907/1908 gehört Warnemünde nicht zu den Orten am Meer, die auf eine Geschichte der Herstellung, Präsentation und Rezeption von Kunst zurückblicken können.
So soll die Ausstellung Künstlerinnen und Künstlern, Kunstakteuren sowie Besucherinnen und Besuchern Gelegenheiten bieten, über die Verortung der zeitgenössischen Kunst im heutigen Warnemünde ins Gespräch zu kommen.

Edvard-Munch-Haus e. V.
Am Strom 53
18119 Warnemünde
www.edvard-munch-haus.de

Öffnungszeiten
Donnerstag – Sonntag, 12 – 17 Uhr

Vita

Anett Frontzek studierte an der Kunsthochschule Kassel Freie Kunst. 2009 verlegte sie ihr Kasseler Atelier ins Künstlerhaus Dortmund. Seit 2009 Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Aktuelle Vita auf der Webseite von Anett Frontzek.

Seit 1993 fördern Arbeitsstipendien und Kunstpreise in Deutschland und Europa die Entwicklung ortsbezogener Werkzyklen. (Auswahl)

2019 Kavalierhausstipendiatin der Stadt Langenargen
2018 LWL Gotland-Stipendiatin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
2018 Artist in Residence der Stadt Wertingen
2017 Stipendiatin der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur im Künstlerhaus Edenkoben
2017 Stipendiatin der Kunstsammlung des Landes Oberösterreich im Salzamt Linz (AT)
2014 DEW21 Kunstpreis
2013 Artist in Residence der Stadt Rostock
2010 Artist in Residence in der Villa Sträuli, Winterthur (CH)
2007 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds
2005 Kunstpreis der Stadt Nordhorn
2002 Arbeitsstipendium des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst


Seit 1989 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

2019
• Anett Frontzek, Edition Hoffmann, Friedberg (E)
• plötzlich da – das Fremde im Vertrauten, Galerie Waidspeicher, Erfurt (E)
• Perlen für Luise, Kavalierhaus Galerie Langenargen (E)
• aequilibrium vivat, Ludwig Museum Koblenz (K)

2018
• Schnittstelle. Cut-out trifft Schattenriss, August Macke Haus Bonn (K)
• Ostseeklang, Gotlands Museum, Visby, SE (E)

2018, 2016 & 2014
Große Kunstausstellung NRW, Museum Kunstpalast, Düsseldorf (K)

2015
• Ein Meer von Bergen. Abstraktionen geographischer Realität, Dortmunder U (E, K)
• Sagen und Zeigen – Schrift in der Kunst, Stadtgalerie Bamberg/Villa Dessauer, Bamberg
• GREEN CITY, Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (K)
• Global Immaginations, Museum De Lakenhal with the Leiden University, NL

2014
•Arche Noah - Tier und Mensch in der Kunst der Moderne bis zur Gegenwart, Museum Ostwall, Dortmund (K)
• Blickwechsel Ahrenshoop – Gestern und Heute, Kunstmuseum und Kunstkaten Ahrenshoop

2013
•Ein dunkler Reisender auf den Tiefen der Nacht, Installation für blowin´ free, Emscherkunst 2013.


Arbeiten sind in öffentlichen Sammlungen in Europa und den USA vertreten (Auswahl)
AT
Universität für Angewandte Kunst Wien
Akademie der Bildenden Künste Wien
CH
Universitätsbibliothek Basel
CZ
Egon Schiele Art Centrum, Cesky Krumlov
DE
Graphische Sammlungen der Bauten des Bundes in Berlin
Neue Galerie, Staatliche Museen Kassel
Bayerische Staatsbibliothek, München
GB
Chelsea College of Art & Design, London
Victoria and Albert Museum, London
Manchester Metropolitan University, Manchester
NL
Caldic Collection, Rotterdam
US
MoMA, New York
Parsons School of Design, New York
The Sterling & Francine Clark Art Institute, Williamstown, MA
Achenbach Foundation for Graphic Art; Fine Arts Museums of San Francisco

Anett Frontzek

Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1
44147 Dortmund
kontakt [at] anettfrontzek [dot] de